
In seinem Programm ZWISCHENTÖNE begegnet Peter-Ulrich Schedensack dem Publikum
in dreierlei Gestalt:
Als BÜHNENARBEITER EGON räumt er auf und ab, hält dabei mit seiner ganz eigenen
Sicht der Dinge nicht hinter dem Berg. Er führt durchs Programm und erzählt nebenbei
aus seinem Leben, z. B. von seiner Arbeit am Staatstheater und großen Figuren der
deutschen Klassik, wie dem berühmten Doktor Faust.
CLOWN WOGILO versucht sich als Virtuose und Seiltänzer, kämpft mit mancherlei
Widrigkeiten doch er gibt nicht auf. Misslingen spornt ihn an, lässt ihn ungeahnte
Höhen erklimmen, von denen es sich um so besser abstürzen lässt. („Dieser Clown ist
vielfältig, leise und poetisch.“ Hess. Niedersächsische Allgemeine)
Schließlich kommt DER DICHTER zu Wort. Er erzählt in skurrilen Versen vom verliebten
Wasserhahn, einer listigen Lilie, dem Furz auf Abwegen und anderen Absonderlichkeiten
aus seinem Gedichtband „Aufstand der Möwen“, Berlin 2002. („Lichtfüßig kommen seine
Verse daher, doch dahinter steht das Wissen um die Tücken des Alltags, die leidvolle
Erfahrung als Quelle jeder Komik.“ Verena Joos in Hess. Niedersächsische Allgemeine)
So treffen Clown, Poet und ein schlichter Kunstbetrachter aufeinander, spielen sich ihre
je eigene Kunstfertigkeit zu, spinnen ein Netz aus Heiterkeit, geistreicher Komik,
in dem man sich gerne fangen lässt.