


OHPSST ist ein Quartett in der Regelbesetzung von zwei Saxophonen, Cello und Akkordeon.
Ein ungewohnter, interessanter, nahezu einmaliger Sound. Wer OHPSST einmal gehört hat, erkennt diese Musik sofort wieder!
Entstanden ist OHPSST, als sich die Berliner Rock-Großformation OS MUNDI auflöste und ‚wir’ Tenorsaxophon (L. Kuchenbuch), Altsaxophon (K. Henrichs) und Violoncello (R. Rilling) quasi übrigblieben. Aus dieser Situation haben wir das Bestmögliche gemacht: zu dritt Drauflosspielen, Improvisieren, Stücke Ausprobieren, Programme schmieden. Schon bald stellt sich Erfolg ein. So ein Triojazz-Sound war damals 1977 nirgends in Berlin-W zu hören. Ins FLÖZ kam das Stammpublikum, Konzertbeiträge im Rahmen der FMP kamen hinzu. Eine Schallplatte wurde produziert. Das Repertoire reicherte sich an. Bis man beruflich bedingt zeitweise auseinander gehen musste (1983/4). Aber die guten alten Beziehungen hielten. Man traf sich ab und an quer durchs Land. Und ab 2004 ging es dann, alle zurück in Berlin, wieder richtig ‚los’. Und hörte bis heute nicht mehr auf. Allerdings mit dann veränderter Besetzung, weil G. Maclean K. Hennrichs ersetzte (2006) und vor einem guten Jahr G. A. Schiewe (Akkordeon) hinzu kam. OHPSST als Quartett!
Ludolf Kuchenbuch spielt Tenor- und Altsaxophon (ab und an Sopransaxophon) und begleitet auch mit der Gitarre. George Maclean spielt Sopran- und Tenorsaxophon und trägt über laufendem Rhythmus erlebte oder erdachte Geschichten vor poetry!
Raimund Rilling spielt meist Violoncello (als Stimme und als Bass) und greift bisweilen zur Posaune.
Gerhard A. Schiewe spielt Akkordeon und Schlaggitarre.
Der Standardsound der Gruppe wird durch gezielte Instrumentenwechsel ergänzt bzw. umgestaltet.
Der eine Saxophonist (L.K.) begleitet mit der Gitarre Balladen und Songs. Der Cellist nutzt sein Hauptinstrument auch als Walking Bass und definiert mit seiner Posaune die Gruppe zur Blaskapelle um. Der andere Saxophonist (G.M.) greift für seinen erzählenden Singsang zum Mikrophon.
Der Akkordeonist nutzt nicht nur sein Hauptinstrument zur Perkussion, sondern schafft mit seiner Swinggitarre Raum für ausschweifende Improvisationen.
Für das leibliche Wohl wird bestens gesorgt.
Gute Unterhaltung wünscht Euer Team vom Theater unter der S-Bahn.